Gentrification

Vermutlich hilft nur aktives Zuwarten

Wie man an den Kommentaren sieht, ist aber die Kommerzialisierung und Reduktion des Alltags auf das ökonomisch Expediente von der Mehrheit gewollt, und kein konstruktiver Dialog möglich. Die persönlichen Nachteile der derzeitigen, gesellschaftlichen Mode sind für die Mehrheit (noch) nicht groß genug. Es wird erst ein Umdenken einsetzten, wenn sich das ändert.

Ich vermute, dass unsere mit großem Aufwand künstlich erhalten Wohlstandsinsel nicht auf dauer zu halten sein wird, und wir spätestens dann wenn diese anfängt unterzugehen, über unseren Mangel an Genügsamkeit, und gänzlicher Abhängigkeit von kommerziellen Anbieter, deren Erzeugnissen, Dienstleistungen, und ja auch “Arbeitsplätzen” um das Modewort und Todtschagargument eines der Kommentatoren aufzugreifen werden nachdenken wollen.

Bis dahin werden diejenigen, zu denen ich mich auch zähle, die den gegenwärtig Höher-Schneller-Weiter-Fanatismus nicht uneingeschränkt folgen, sich damit begnügen müssen sichtbare Gegenakzente zu setzten, den Dialog mit der Mehrheit zu suchen, und sich die Fähigkeiten, und Denkmuster an zu eigenen von denen wir der Meinung sind sie würden benötigt, wenn nicht jeder Aspekt des Alltags bis ins kleinste Detail kommerziell erworben werden kann.

https://www.facebook.com/taz.kommune/posts/790109124381491?ref=notif&notif_t=notify_meSimon-Dach-Straße Ecke Kopernikusstraße, Photographer: Nicor. On: Wikipedia Commons. Up-loaded: 10 Sep 2006. Creative Commons license CC-BY-SA 2.5.

Photo: Simon-Dach-Straße Ecke Kopernikusstraße. Photographer: Nicor. On: Wikipedia Commons. Up-loaded: 10 Sep 2006. Creative Commons license CC-BY-SA 2.5.

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