Warum ich Conchita Wurst nicht toleriere

Diese (etwas längere) Ausführung ist die Mühe des Lesens wert. Dann danach zum verdauen bei Mainstream Queer Gedacht, “Conchita Wurst was soll das?” [http://kesselschmiedin.wordpress.com/2014/05/04/conchita-wurst-was-soll-das/comment-page-1/#comment-6] als Nachwort.

Jut jemacht! – sagt Tante Buhn

Jayrôme C. Robinet

Als Kind guckte ich gern L’Eurovision. Wir, die 6-köpfige Familie, saßen im Halbkreis um den Fernseher, das war voll Musik und Emotionen, ach und all dieser Sprachen, die ich nicht verstand, wie meine Oma, die halb Sizilianisch halb Italienisch halb Französisch sprach, genau, drei Hälften, aber bei Oma fremdschämte ich mich für ihr Kauderfrench, bei L’Eurovision war Unverständliches ganz schick, als wären wir weit weg irgendwohin geflogen, das konnten wir uns damals nur via Fernbedienung leisten. Mit meinen Geschwistern wetteten wir auf unsere Favoriten, wahrscheinlich hofften wir alle heimlich, dass Frankreich gewinnt – Nationalismus war für mich ein Fremdwort – sogar die Katze hatte ihr Lieblingslied, und die Zimmerpflanze sicherlich auch.

Warum ich Conchita Wurst unterstütze, und warum sie nicht für mich spricht, möchte ich hier kurz erläutern:

  1. Bart als Widerstand
  2. L’Eurovision als Song Contest
  3. Nord_West-Profilieren
  4. Der weiße Mann und die kolumbianische Frau

FAZIT

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1. Bart als Widerstand 

Vorweg:…

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